FAQ – Antworten auf Ihre Fragen

 

Finden Sie hier Antworten auf erste Fragen;
Fragen, die mir in den letzten Jahren immer wieder gestellt wurden.

 

FAQ zu meiner Person:

Ethische Grundsätze...

Meine ethischen Grundsätze im Überblick:

  • Ich arbeite niemals gegen den Willen eines Menschen.
    Die Voraussetzung der Zusammenarbeit ist demnach Freiwilligkeit.
  • Ich distanziere mich ausdrücklich von jeglicher Mitgliedschaft in und
    Arbeitsweisen von Gruppen / Organisationen / Sekten, die Menschen
    indoktrinieren und ein unwürdiges Menschenbild propagieren.

Basierend auf diesen Kernaussagen gilt:

  • Ich stelle beim Vorkontakt sicher, dass Sie das Wesen meiner Arbeit, die Vertraulichkeitspflicht,
    die finanziellen Vereinbarungen und die sonstigen Punkte unserer Vereinbarungen verstehen.
  • Wir werden Ihre Ziele unserer Zusammenarbeit gemeinsam klären und festlegen.
  • Ich werde Sie ermutigen, sich selbst und Ihre Möglichkeiten zu entdecken.
    Dabei erkenne ich Ihre Eigenverantwortlichkeit stets an und respektiere diese.
  • Ich verspreche Ihnen niemals Ergebnisse, die ich nicht garantieren kann.
  • Ich wahre die absolute Vertraulichkeit und Stillschweigen bezüglich mir anvertrauter Informationen, sofern ich über keine Autorisierung durch Sie verfüge oder anderweitig gesetzlichen Verpflichtungen unterliege.
  • Ich respektiere Ihr Recht, zu jeder Zeit den Prozess zu beenden. Dabei achte ich aufmerksam auf Hinweise, die darauf hindeuten, dass Sie nicht mehr von unserer Zusammenarbeit profitieren.
  • Sie werden von mir ermutigt, eine andere Person zu konsultieren, wenn Sie oder ich den Eindruck haben, dass Sie keinen Nutzen mehr aus unserer Zusammenarbeit ziehen.
  • Ich vermeide Konflikte zwischen Ihren und meinen Interessen. Sobald die Möglichkeit eines Interessenkonflikts entsteht, werde ich diesen mit Ihnen besprechen, um ein Übereinkommen
    darüber zu erreichen, wie der Konflikt in Ihrem Interesse bestmöglichst gehandhabt werden kann.
  • Ich setze klare, angemessene Grenzen und lehne sexuellen Kontakt mit meinen Klienten ab.
  • Meine Qualifikationen, meine Kompetenzen und meine Erfahrungen stelle ich wahrheitsgemäss dar. Quellen, die ich nutze, gebe ich sauber an.
  • Sollten Sie die Absicht erkennen lassen, sich oder andere zu gefährden, werde ich alle angemessenen Schritte unternehmen, um die entsprechenden Behörden davon in Kenntnis zu setzen.

Hinweis:
Diese Erklärung basiert auf den ethischen Standards der ICF. Als Workshopperin arbeite ich auf der Basis der Ethischen Richtlinien des Forum Werteorientierung in der Weiterbildung e.V.

Wunschkunden (und was gar nicht passt)
Ich liebe die Zusammenarbeit mit Menschen und sie macht mir großen Spaß. In fast 30 Jahren habe ich allerdings auch erlebt, dass es manchmal gar nicht klappt. Deshalb möchte ich Sie wissen lassen, wann wir zusammenpassen – und wann eben nicht.

Wir passen zusammen, …

  • …wenn Sie tatsächlich etwas für sich selbst und / oder Ihre Mitarbeiter verändern wollen
  • …wenn Sie wissen, dass Veränderung manchmal unbequem ist
  • …wenn Sie sich empathisches, konstruktives und sehr klares Feedback wünschen
  • …wenn Sie sich bewusst sind, dass Weiterentwicklung ein Prozess ist
  • …wenn Sie – auch und gerade bei ernsten Themen – gerne mit Humor arbeiten wollen
  • …wenn Sie meine Arbeit auch monetär wertschätzen
  • …wenn Sie bereit sind, auch einmal etwas Neues auszuprobieren
  • …wenn Sie zum Fan der kleinen Schritte werden
  • …wenn Sie „auf Augenhöhe“ sein möchen

Wir passen NICHT zusammen, …

  • …wenn Sie mich nur als Alibi nutzen und nicht vorhaben, Ihre Komfortzone zu verlassen
  • …wenn Sie Ihre Mitarbeiter nur bespaßen möchten
  • …wenn Sie sowieso schon alles – und alles auch noch besser – wissen
  • …wenn Sie ständig behaupten, dass ganz egal, was ich sage, auf Ihre Situaiton sowieso nicht zuträfe
  • …wenn Sie denken, dass ein bisschen Coaching oder ein Tagesworkshop Ihr Leben bzw. das Ihrer Mitarbeiter völlig verändert
  • …wenn Sie zum Lachen in den Keller gehen
  • …wenn Sie ständig etwas kostenlos möchten
  • …wenn Sie nichts Neues ausprobieren möchten
  • …wenn Sie immer alles und sofort möchten
  • …wenn Sie Ihre Rechnungen nicht (pünktlich) zahlen

Wenn Sie also zu mir passen, dann freue ich mich auf unseren Kontakt!

 

FAQ zum Coaching:

Coach? Therapeutin? Wie passt das zusammen?
Das ist „eigentlich“ ganz einfach:

Als Logotherapeutin verstehe meine Kunden als nach Sinn suchend, mit dem Willen zur selbstverantwort­lichen Gestaltung ihres Lebens und mit unverlierbarer Würde. Aus diesem Grund arbeite ich therapienah (jedoch nicht therapeutisch), substanziell und zielführend.

Unternehmerische, berufliche und private Umbruch­situationen, Krisen und Konflikte deute ich als Wachstumsherausforderung für anstehende Weiter­entwicklungen.

Achtsam begleitet führen diese Prozesse oft zu uner­warteten Einsichten und außergewöhnlich kreativen Lösungen. Menschen wie Unternehmen finden Ant­worten und besinnen sich auf ihre Ressourcen, ihre Kompetenzen und ihr Potential.

Der Mensch ist ein Wesen auf der Suche nach dem Sinn.
Dem Menschen Beistand zu leisten in der Sinnfindung
ist eine Aufgabe der Logotherapie.

[ Viktor E. Frankl ]

Seit vielen Jahren ermutige ich Menschen, ihren privaten und be­ruflichen EigenSINN sowohl zu entdecken als auch pro-aktiv zu leben. Dabei spannt das humanistisch-existen­zielle Konzept der Logotherapie und Existenzanalyse den theoretischen Rahmen für meine Arbeit, die sich sowohl an Privat­personen wie auch an Unternehmen richtet.

Coaching-Gründe
Seit vielen Jahren wenden sich Menschen mit den unterschied­lichsten Herausforderungen an mich. Gründe, die mir bei einem ersten Kontakt immer wieder genannt werden, sind z. B.

  • Meine berufliche Situation belastet mich …
  • Ich glaube, ich bekomme einen Burn-Out …
  • ch lege Wert auf die Einschätzung einer neutralen Person
  • Ich wünsche mir ab und zu eine Sparring-Partnerin, mit der ich mich besprechen kann …
  • Ich weiß, ich sollte (etwas oder jemanden) loslassen, schaffe es aber einfach nicht …
  • Ich möchte etwas verändern, weiß aber nicht wie …
  • Ich muss mich entscheiden, aber ich bin mir so unsicher …

Eines ist sicher: Lebendig wird es in Ihrem Leben meist, wenn es um etwas geht, das SIE angeht:

  • Wie gehen Sie mit einem Ereignis um, das Ihre Lebenspläne durchkreuzt?
  • Wollen Sie wirklich das, was Sie gerade tun?
  • Was können Sie tun, obwohl Sie Angst haben etwas zu tun?

Fragen wie diese machen betroffen und fordern Sie im wahrsten Sinne des Wortes auf, Stellung zu beziehen, damit Sie IHRE Antworten finden. Viktor E. Frankl bringt es auf den Punkt, indem er sagt:

Die Frage ist falsch gestellt,
wenn wir nach dem Sinn des Lebens fragen.
Das Leben ist es, das Fragen stellt.

Nun ist es so, dass das Leben seine Fragen oft durch Irritationen, Widersprüche, Brüche und Krisen stellt. Ich weiß um die Fähigkeit der Menschen, zu ihren Nöten eine wirksame Distanz herzustellen. Durch diese Fähigkeit können auch SIE – unabhängig von den inneren und äußeren Bedingungen Ihres Lebens – eine freie und verantwortungsvolle Stellung beziehen sowie Ihre Werte verwirklichen, um so Ihrem eigenen Leben Richtung zu geben. Dieses Vertrauen in die geistige Dimension des Menschen sowie in die unbedingte Sinnhaftigkeit des Lebens sind übrigen die Hauptcharakteristika der Logotherapie. Mit meiner Arbeit möchte ich meinen Beitrag dazu leisten, dass Sie an Ihren Herausforderungen wachsen.

Was auch immer Ihre Motivation zur Kontaktaufnahme sein mag – sei es der Wunsch nach Begleitung in beruflichen Veränderungsphasen, die Klärung des eigenen Standpunktes oder auch die Bewältigung einer „aussichtlosen“ Situation: Ist es nicht an der Zeit für einen Austausch mit einer kompetenten und neutralen Ansprechpartnerin?

Finden wir gemeinsam Antworten auf IHRE Lebensfragen!

Coaching-Methoden
In unserer Zusammenarbeit steht Ihr individuelles Anliegen im Vordergrund, deshalb kann es keine Schematisierung von Methoden geben. Ich nutze, was zu Ihren Zielen passt. Dabei arbeite ich u.a. mit diesen anerkannten Methoden:

Logotherapie & Existenzanalyse:
Paradoxe Intention, Dereflexion, Einstellungsmodulation, Sokratischer Dialog

Verhaltenstraining:
Verhaltensanalyse, Verhaltensketten, Aufbau neuer Verhaltensweisen, Expressive Training nach Andrew Salter

Gesprächstechniken:
Dialogische Gespräche, aktives Zuhören, Kommunikationsstile nach Schulz von Thun, Paraphrase, Provokatives Fragen, Spiegeln, Feedback

Kommunikatives:
Gewaltfreie Kommunikation nach Marshal B. Rosenberg, The Work nach Byron Katie, Gefühlssprache nach Andrew Salter

Imaginatives:
Visionsarbeit, Traumreisen, Innere Kind Arbeit, Visualisierungstechniken

Kognitives:
Gedankenkettenaufdeckung, Interpretation, Bewertung, Affirmationen

Körperarbeit:
Achtsamkeitsübungen, Atmen, Meditation, Yoga

Sonstiges:
Lösungsorientierte Kurzzeittherapie nach Steve de Shazer und Insoo Kim Berg, Neuro-Imaginatives Gestalten (NIG), diverse Kreativtechniken, Aufstellungen, Arbeit mit den Grundmotivationen, biographische Methoden, Selbstmanagement (LöhnMethode) u.v.m.

Natürlich erhebt diese Listung keinen Anspruch auf Vollständigkeit.

Probieren Sie einfach aus, ob meine Arbeitsweise zu Ihnen passt!

Methoden der Logotherapie und Existenzanalyse (LTEA)
Methoden der LTEA
Die Methoden der Logotherapie und Existenzanalyse greifen auf spezifisch menschliche Fähigkeiten zurück: Auf Selbst-Transzendenz und auf die Möglichkeit zur Selbstdistanzierung. Die Ausrichtung auf etwas oder jemand anderen als sich selbst sowie Humor und der Wille, sich von sich selbst nicht alles gefallen zu lassen, eröffnen Freiräume, die Leben gelingen lassen.

Der Mensch ‚hat‘ einen Charakter, aber er ‚ist‘ eine Person und ‚wird‘ eine Persönlichkeit. Indem sich die Person, die einer ‚ist‘, mit dem Charakter, den einer ‚hat‘, auseinandersetzt, indem sie zu ihm Stellung nimmt, gestaltet sie ihn und sich immer wieder um und ‚wird‘ zur Persönlichkeit.
[ Viktor E. Frankl ]

Drei bewährte Methoden resultieren aus diesen Fähigkeiten:

  • Die Paradoxe Intention,
  • die Dereflexion und
  • die Einstellungsmodulation.

Paradoxe Intention:
Der Mensch lernt, Angst- und Zwangsgedanken durch Selbstdistanzierung und Ironisierung zu überwinden.

Dereflexion:
Der Mensch lernt, das ständige Kreisen um sich selbst zu überwinden.

Einstellungsmodulation:
Bestimmte Lebenshaltungen und Erwartungen an das Leben können den Menschen so sehr von der Wirklichkeit und den Möglichkeiten seines Daseins entfremden, dass er wiederholt Fehlentscheidungen trifft oder negative Selbstprägungen manifestiert. Durch die Einstellungsmodulation lernt der Mensch Grundhaltungen zu entwickeln, auf deren Basis Leben gelingen kann.

Gesprächsmethode in der LTEA
Die Logotherapie und Existenzanalyse nutzt den Sokratischen Dialog als Gesprächsmethode. Durch gezieltes Fragen und Gegenfragen soll dem Menschen die ihm eigene Einsicht seiner Freiheiten und Gestaltungsmöglichkeiten bewusst gemacht werden. Im Sinne der von Sokrates konzipierten Weise handelt es sich hierbei um eine Art geistige Hebammenarbeit, wobei der Prozess der Einsichtsfindung und der Inhalt der Einsicht vom Menschen und nicht vom Therapeuten bzw. Berater oder Coach ausgehen.

Coaching-Praxisbeispiele
Wie Sie andere Sichtweisen und neue Wege im Beruf und im Privatleben entwickeln können, lässt sich vielleicht am besten anhand typischer Beispielkunden und -themen verdeutlichen:

Privatpersonen

  • Finden von Lebensaufgaben
  • Stärken des Selbstwerts
  • Burn-on statt Burn-out
  • Förderung beruflicher und persönlicher Weiterentwicklung
  • Verlassen subjektiv empfundener „Sackgassen“
  • Bewältigung von Umbruchsituationen wie Liebeskummer, Verlust von Menschen, Verlust des Arbeitsplatzes, Entscheidungsunsicherheit, Krankheit, Trauer, Neuorientierung, Sinnsuche nach Schicksalsschlägen
  • Überwindung von Beziehungsambivalenzen, Vermeidung von Trennungen, Abschied in Beziehungen

Angestellte

  • Bewältigung angstbesetzter Situationen, besonders bei drohendem Arbeitsplatzverlust
  • Umgang mit der Frage: Was kommt nach dem befristeten Arbeitsvertrag?
  • Karriereplanung (Übernahme von Führungsaufgaben, Jobwechsel u.ä.)
  • Überwinden von beruflichen Sinnkrisen (Burn-on statt Burn-out)

Solo-Unternehmer / Führungskräfte

  • Stärkung des Selbstwertes, um Preisverhandlungen erfolgreich zu führen (Solo-Unternehmer)
  • Entwicklung von Visionen, Missionen, Werten in Relation zum Führungsstil (Führungskräfte)
  • Weiterentwicklung der Unternehmerpersönlichkeit (Solo-Unternehmer)
  • Arbeit an beruflichen Sinnkrisen | „Macht macht einsam!“ (Führungskräfte)
  • Arbeit an beruflichen Sinnkrisen aufgrund wirtschaftlicher Probleme (Solo-Unternehmer)
  • Erfolgreiches Selbst-Management | Burn-on statt Burn-out (Solo-Unternehmer | Führungskräfte)

Existenzgründer

  • Entwicklung eines individuellen Profils anhand der eigenen Persönlichkeit
  • Erfolgreiches Selbst-Management von Anfang an (Burn statt Burn-out)

Ob ich auch Sie bei Ihrem Thema – was immer es auch sein mag – unterstützen kann, klären wir am besten persönlich.

Wie Sie einen für SIE passenden Coach finden ...
Der Coaching-Report hat auf der Basis von Leserberichten einige Verhaltensweisen zusammengetragen, die Sie ggf. vorsichtig werden lassen sollten. Dabei mahnt nicht jedes der aufgelisteten Merkmale zwingend zur Vorsicht. Es ist meist die Kombination mehrerer Merkmale.


Situation: Nach dem Vorgespräch werden Sie sofort aufgefordert – eventuell mit sanftem Druck – einen Beratungsvertrag zu unterschreiben. Mit dem Hinweis, man sei sich doch im Prinzip einig, wird keine weitere Bedenkzeit eingeräumt.

Tipp: Unterschreiben Sie nie beim Erstkontakt einen Vertrag, erst recht nicht, wenn er z.B. rückdatiert ist. Seriöse Berater räumen Ihnen entsprechende Bedenkzeit ein, die auch mehrere Wochen umfassen kann.


Situation: Sie werden für ein Vorgespräch zu einer gemeinsamen „Teestunde“ oder einem „Kaffeetrinken“ eingeladen. Die in lockerer Stimmung für eine „graphologische Untersuchung“ geforderte Schriftprobe Ihrer Unterschrift befindet sich „zufällig“ unter einem (hoch dotierten) Beratervertrag. Leider haben Sie dafür keine Zeugen.

Tipp: Sind Sie sich mit dem Coach nicht sicher, verzichten Sie auf einen weiteren Kontakt; alternativ können Sie auch eine Bekannten oder Freund als Zeugen mitnehmen.


Situation: Ihr zukünftiger Coach lässt sich „gnädig“ herab, Ihnen eine Audienz zu gewähren. Man betont, dies sei eine absolute Ausnahme und Sie könnten froh und dankbar sein.

Tipp: Professionellen Coachs ist an einem Gleichgewicht gelegen. Misstrauen Sie Anbietern, die sich primär mit dem eigenen Ego beschäftigen.


Situation: Statt einer konkreten Hilfestellung erhalten Sie von Ihrem Coach abgehobene, pseudophilosphische Weisheiten, in denen Sie keinen Bezug zu Ihren Anliegen finden. Genau dies wird Ihnen dann vom „Coach“ als Schwäche oder Verblendung ausgelegt. Daher müssen Sie seiner Meinung nach unbedingt gecoacht werden.

Tipp: Lassen Sie sich nichts vormachen. Wenn der Coach nicht in der Lage ist, Zusammenhänge zu erläutern, so spricht dies nicht für eine professionelle Kommunikation seinerseits.


Situation: Ihr Coach meint, für jedes Problem der richtige Ansprechpartner zu sein. Überhaupt weiß er/sie alles besser, hat alles bereits erlebt, ist unglaublich kompetent und wird nicht müde, genau dies immer wieder zu betonen.

Tipp: Gehen Sie Möchtergern-Alleskönnern aus dem Weg. Echte Experten sind meistens spezialisiert.


Situation: Er oder sie wähnt sich im Besitz einer allgemeingültigen Wahrheit und meint damit jeden Klienten und den Rest der Welt überzeugen zu müssen.

Tipp: Ein Coach ist kein „Missionar“. Wenn ihr Coach anfängt zu „missionieren“ statt zu coachen, verwechselt er die Rollen.


Situation: Er oder sie duzt Sie unaufgefordert und versucht sich auf eine „kumpelhafte“ Weise mit Ihnen zu „verbrüdern“.

Tipp: Professionelle Coachs halten ein Gleichgewicht zwischen Nähe (damit sich Vertrauen aufbauen kann) und Abstand (damit der Coach eben nicht zum Freundersatz wird). Personen, die unaufgefordert duzen, sind nicht nur schlecht erzogen, sondern vernachlässigen dieses Nähe-Distanz-Phänomen.


Situation: Das Coaching bringt Ihnen selbst nach der fünften Sitzung keinen verwertbaren Erkenntnisgewinn. Ihr Coach meint, das müsse so sein und würde sich schon bald ändern. Eine echte Auseinandersetzung mit Ihren Bedenken findet aber nicht statt.

Tipp: Ist das Coaching ohne Wirkung und auch keine Trendwende in Sicht, so sollte es abgebrochen werden.


Situation: Sie werden immer wieder aufgefordert, weitere Seminare und Workshops zu besuchen. Ihr „Coach“ meint, dass Ihnen sonst niemals die wahre Kompetenz zuteil werden kann. Natürlich sind diese Seminare nicht gerade preiswert, aber man versichert Ihnen in aufdringlicher Manier, dass es die Sache schon wert sei. (Diese Seminare finden eventuell noch an einem sehr attraktiven Ort statt und dauern mehrere Wochen am Stück.)

Tipp: Führen Sie erst ihr Coaching zu Ende. Wenn dieses erfolgreich war, können Sie immer noch entscheiden.


Situation: Ihr Coach führt sich auf wie ein Meister, der von seinen Jüngern gefälligst angehimmelt zu werden hat. Nur seiner Kompetenz und Gutherzigkeit haben Sie es zu verdanken, dass Sie beraten und vor einem üblen Schicksal bewahrt werden.

Tipp: Coachs sind keine Gurus und Klienten keine Jünger. Ein derartiges Verhalten ist nicht akzeptabel


Situation: Egal welches Anliegen Sie haben – Ihr Coach ist fest davon überzeugt, dafür geeignet zu sein. Selbst wenn Sie weit von Ihrem Coach entfernt sind, wird Ihnen kein Kollege in Ihrer Nähe empfohlen, sondern auf sich selbst verwiesen. Er/Sie kann einfach jedes Problem lösen – und wenn nicht, sind Sie natürlich schuld.

Tipp: Professionelle Coachs sind spezialisiert. Lassen Sie sich vorab berichten, worauf.


Fazit:
Meiden Sie „Coachs“, die ein wenig oder gar kein wertschätzendes Verhalten gegenüber ihren Klienten an den Tag legen. Der Coach ist zwar kein Ja-Sager und seine Rolle verlangt es, unbequem sein zu dürfen, aber er hat immer eine positive Einstellung zu seinem Klienten. Scharlatanen hingegen ist dies egal, sie legen primär Wert auf finanzielle Zuwendungen und die Betonung ihrer „Großartigkeit“. Solche Personen disqualifizieren sich selbst, dennoch gibt es sie immer noch – und zuweilen sogar in Positionen, bei denen man dies nicht erwarten würde. Prüfen Sie daher vor einem Coaching ohne Ansehen der Person, ob der Anbieter für Ihr Anliegen und für Sie als Person passend ist. Lassen Sie sich ggf. beispielhaft Beratungsprozesse schildern, um sich so einen Eindruck bilden zu können. Seriöse Anbieter verfügen über umfassendes Erfahrungswissen.

Quelle: Coaching-Report.de

 

FAQ zu den gängisten Settings:

Coach-on-Call
Coach-on-Call: Aus einer ersten Zusammenarbeit – wie zum Beispiel einer Beratung oder einem Coaching – kennen und vertrauen wir uns. Ein konkretes Anliegen gibt es nicht mehr, dennoch fühlen Sie sich besser, wenn Sie „einfach nur so“ mit jemanden reden können. Wenn Sie mich also dauerhaft an Ihrer Seite wissen möchten, damit Sie mich jederzeit kontakten können, dann könnte Coach-on-Call spannend für Sie sein. Vertrag, Laufzeit und Konditionen werden individuell zwischen uns vereinbart. Diskretion ist das oberste Gebot. Das konkrete Ziel ist immer Ihre schnelle und spürbare Entlastung, die Sie durch unser Gespräch erhalten.
Coaching-Walk
Coaching-Walk: Coaching kann auch in der freien Natur stattfinden. Beim gemeinsamen Gehen profitieren Sie vom Zusammenspiel zwischen Bewegung und geistiger Aktivität. Bewegung unterstützt Ihren Kopf, sich aus festgefahrenen Bahnen zu lösen. So fällt es Ihnen leichter, Lösungen für Ihre persönlichen Herausforderungen zu finden, Entscheidungen vorzubereiten oder auch neue Ideen zu entwickeln. Danach werden Sie klarer sehen, auf andere Gedanken gekommen sein und sich leichter fühlen.
E-Books
Meine E-Books sind Arbeits- bzw. Trainingsbücher zu unterschiedlichen Themen im PDF-Format, die Sie im Selbststudium – d. h. ohne meine persönliche Unterstützung – erarbeiten.
E-Mail-Coaching
E-Mail-Coaching: Bei Bedarf unterstütze ich Sie auch per E-Mail, da das geschriebene Wort oft dabei hilft, die Gedanken zu ordnen. Darüber hinaus hat ein unterstützendes E-Mail-Coaching den Vorteil, dass es an keine feste Uhrzeit gebunden ist. So können Sie Ihrem Gespür, Ihrer inneren Stimme, Ihrer Intuition folgen und entscheiden, wann der richtige Zeitpunkt ist, sich zu offenbaren. Ausserdem besteht keine räumliche Bindung.
Einzel-Coaching
Einzel-Coaching heißt erst einmal, dass nur Sie und ich an einem Thema zusammen arbeiten. Dieses Thema kann einerseits ein individuelles sein, andererseits können Sie auch komplette Programme (siehe auch „Gruppen-Coaching“) im Einzel-Coaching durchlaufen.

Die Dauer eines indiviuellen Einzel-(Live)-Coachings ist an keinen festen Zeitraum gebunden. Ein Einzel-Coaching zu einem Programm dauert zwischen 8 und 12 Wochen und kann live wie auch online gebucht werden. Ein Start ist jederzeit möglich.

Gruppen-Coaching | Berlin
Bei einem Live-Gruppen-Coaching tun sich drei bis sechs Personen zusammen, um gemeinsam an den unterschiedlichsten Themen zu arbeiten. Wir treffen uns dazu über einen festgelegten Zeitraum persönlich.
Gruppen-Coaching | Online
Ein Online-Gruppen-Coaching findet virtuell statt. Statt in einem realen Raum treffen wir uns auf einer virtuellen Plattform im Internet. Hier tauschen wir uns während des festgelegten Zeitraums zu einem beestimmten Thema aus. Dabei erhalten Sie von mir Informations- und Übungsunterlagen in Form von PDF-Dateien, die Sie in aller Ruhe herunter laden, lesen, ausdrucken und bearbeiten. Ihre Meinungen bzw. Arbeitsergebnisse veröffentlichen Sie nach Ihrem eigenen Zeitplan, denn Sie sind an keine festen Zeiten gebunden, da wir asynchron zusammen arbeiten. Während der gesamten Zeit werden Sie von mir persönlich online gecoacht!

Meine jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass Angst vor diesem Medium überflüssig ist, denn ich verzichte auf eine umfangreiche Technik. Auch als Nicht-Experte finden Sie sich schnell in der zunächst ungewohnten Umgebung zurecht, denn alles ist einfach und klar strukturiert. Sie benötigen nur einen PC, einen Drucker und Zeit (allerdings keine feste Anwesenheitszeit!). Bei Ihrer Anmeldung erhalten Sie ein Passwort. Das ist wie ein „Schlüssel“ zu Ihrem geschützten Raum, in dem Sie sich frei entfalten können, denn was Sie schreiben, lesen nur ich und die Gruppenmitglieder.

Meine Angebote werden von Menschen aus aller Herren Länder gebucht, denn die Kosten für An- und Abreise sowie für Übernachtungen entfallen und auch Zeitverschiebungen verlieren ihre Bedeutung. Alles in allem ist dieser virtuelle Austausch zwar nicht für jedes Thema und jeden Menschen, aber doch für viele Themen und viele Menschen geeignet.

Am besten, Sie probieren es einfach einmal aus!

Mini-Coaching
Mini-Coaching: Mini-Coaching lohnt sich für Sie,…

  • …wenn Sie nur eine einzige Frage haben, alleine nicht weiter
    kommen oder einfach eine zweite Meinung hören möchten
  • …wenn Sie nur einen kleinen Anstoß benötigen, um alleine weiter zu machen
  • …wenn Ihr Anliegen sehr schnell zu einer Lösung führen kann
  • …wenn Sie ein Coaching einmal testen wollen
Selbstlernkurse
Bei meinen Selbstlernkursen erhalten Sie über einen längeren Zeitraum an bestimmten Tagen Lernunterlagen zu klar definierten Themen, die Sie sich – wie bei den E-Books ohne meine persönliche Unterstützung – im Selbststudium erarbeiten.
Telefon-Beratung
Telefon-Beratung: Vieles lässt sich telefonisch besprechen. So nutzen viele meiner Stammkunden das Telefon für den Kontakt zwischendurch. Andere Kunden wiederum fällt es grundsätzlich leichter, sich am Telefon zu öffnen. Sie nutzen die Telefon-Beratung ausschließlich.

Der Ablauf einer Telefon-Beratung
Schritt 1: Wir klären telefonisch, ob sich Ihr Thema für dieses Setting eignet.
Schritt 2: Wenn sich Ihr Thema für das Telefon eignet, erhalten Sie von mir ein konkretes Angebot.
Schritt 3: Anhand meines Angebots prüfen Sie, ob Sie mit mir arbeiten möchten.

 

FAQ zu „Dies & Das“:

Pro-Aktivität - was heißt das eigentlich?
Weil der Begriff pro-aktiv in der heutigen Zeit so oft sinnentleert verwendet wird, erlaube ich mir eine Erläuterung, die hoffentlich klarer macht, welch nützliches Prinzip dahintersteckt:

Im deutschen Sprachraum wurde der Begriff 1946 von Viktor E. Frankl, dem Begründer der Logotherapie, eingeführt. Im Konzentrationslager hatte er erkannt, dass er trotz aller Bedrohungen, trotz aller Willkür und trotz aller Misshandlungen eine Freiheit besaß, die ihm niemand nehmen konnte. Diese Freiheit lag exakt zwischen einem äußeren Reiz und seiner Reaktion auf diesen Reiz.

Zwar konnte er an den Widrigkeiten, die ihm im KZ widerfuhren, nichts ändern. Was er aber frei wählen konnte, war sein Umgang damit. Er selbst entschied, wie er auf die schrecklichen Bedingungen reagierte. Diese Freiheit trainierte er. So fand er für sich die Kraft, bis zu seiner Befreiung durchzuhalten, und legte gleichzeitig die Grundsteine zu seiner Logotherapie.

Bedeutung „pro-aktiv“
Pro-aktiv heißt also im besten Sinne, Verantwortung für sich, für sein Leben und für seine eigenen Handlungen zu übernehmen, indem das Schema „Reiz – Reaktion“ durchbrochen wird.

Pro-aktive Kommunikation
Besonders in der Sprache, die sich unmittelbar auf Gefühle und Verhalten auswirkt, ist der Unterschied zwischen re-aktiv und pro-aktiv deutlich erkennbar. Vergleichen Sie selbst:

re-aktiv pro-aktiv
Das kann ich nicht. Das kann ich noch nicht, also frage ich jemanden, der mir zeigt, wie es geht.
Dafür habe ich keine Zeit. Dafür nehme ich mir Zeit oder Dafür habe ich keine Priorität.
Ich muss … Ich will … oder Ich darf …


7-wege-zur-effektivitaet-cover
der-8-weg-coverWeite Verbreitung fand der Begriff „pro-aktiv“ 1989 durch Steven R. Coveys Beststeller „Die 7 Wege zur Effektivität“.

Dort wird Pro-Aktivität im ersten Weg beschrieben.

Dieses Buch wie auch „Der 8. Weg“ kann ich jederzeit gerne empfehlen.

Radfahrerhaltung ist keine Sitzposition beim Fahrradfahren ...
… unter Radfahrerhaltung verstehe ich vielmehr das unsägliche Verhalten, nach oben zu buckeln und nach unten zu treten. Was glauben Sie, welchen EigenSINN solche Menschen leben?

 

Ihre Frage war nicht dabei?

Das ist überhaupt kein Problem! Schreiben Sie sie mir einfach per Mail! Ich antworte Ihnen umgehend! 😀